Das Quartier beginnt im Kleinen
Quartiere und Nachbarschaften
Das Quartier beginnt im Kleinen
Wohnen heißt bei der HBH, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Unsere Genossenschaft steht für lebendige Nachbarschaften, für Zusammenhalt und für Orte, an denen die Menschen sich kennen und sie gerne bleiben. Ob drei, dreißig oder dreihundert Wohnungen: Gemeinschaft ist dort, wo man sich füreinander interessiert. Hier bildet sich das Quartier bereits im Kleinen – beim freundlichen Austausch im Treppenhaus, im Gemeinschaftsgarten oder auf der Bank vorm Haus.
Für uns zählt jede Nachbarschaft. Was sie alle verbindet, sind die Menschen – und die stehen bei uns im Mittelpunkt.
Ein Quartier – mehr als nur Wohnungen
Wie groß ist ein Quartier? Wo beginnt es und wo hört es auf? Ein Quartier kann wenige Straßen oder ganze Häuserblocks umfassen. Doch Größe ist nicht entscheidend. Ein Quartier ist vielmehr ein sozialer Raum ohne abgesteckte Grenzen, eine lebendige Nachbarschaft, in der das Miteinander zählt. Als Genossenschaft schaffen wir diese Räume, an denen unsere Mitglieder sich begegnen, unterstützen und ein echtes Zuhause finden – ob in einzelnen Wohnungen, den dazugehörigen Gärten, Freiflächen oder Gemeinschaftsräumen. Unser Ziel ist es, Orte mit hoher Lebensqualität zu gestalten – sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig. Dabei denken wir nicht nur in großen Quartieren, sondern auch an einzelne Häuser oder kleine Nachbarschaften, die einen wertvollen Beitrag zum Stadtquartier leisten.
Nachbarschaft für Jung und Alt
Nachbarschaft für Jung und Alt
Eine gute Nachbarschaft steigert das Wohlbefinden und trägt dazu bei, dass unsere Mitglieder langfristig bei uns wohnen möchten. Deshalb entwickeln wir Wohnumfelder, die Begegnung ermöglichen, Selbstständigkeit bis ins hohe Alter fördern und allen Lebensentwürfen Raum geben – sei es durch barrierearme Wohnungen, Spiel- und Grünflächen, Treffpunkte oder inklusive Angebote.
Unsere Gesellschaft wird älter – und damit steigen die Ansprüche an das Wohnen. Wir unterstützen unsere Mitglieder dabei, so lange wie möglich selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben. Gelebte Nachbarschaft, ehrenamtliches Engagement und gezielte Alltagsunterstützung bilden dafür das Fundament und helfen, Vereinsamung vorzubeugen.
sind mit ihrer Nachbarschaft zufrieden.
* Umfrage AOK Rheinland/Hamburg 2024
belegt Hamburg im Städtevergleich „Wie nachbarschaftlich ist Deutschland?“
* Edeka Nachbarschaftsbarometer 2022
Gemeinschaft im Fokus
Ein gemeinsames Dach
Erlebnisse, die Gemeinschaft stiften
Gemeinsame Erlebnisse verbinden Menschen und schaffen eine Nachbarschaft, die nicht anonym ist, sondern von echtem Austausch und Miteinander lebt. So entsteht ein wohnliches, lebendiges und sicheres Umfeld für alle Generationen.
Mittlerweile gibt es in drei unserer Quartiere HBH-Treffpunkte. In diesen Gemeinschaftsräumen kommen Nachbarinnen und Nachbarn zusammen, um zu Klönen, Sport zu treiben und Spaß zu haben. Dazu zählen Angebote wie Gedächtnistraining oder Spielenachmittage, aber auch das Organisieren gemeinsamer Reisen und Ausflüge. Für Buchfans gibt es beispielsweise einen Literaturkreis in Eichwischen und in Borgfelde ein Lesecafé. Im Quartier in Rahlstedt finden gemeinschaftliches Gärtnern und saisonale Feste wie das Erntedankfest statt.
HBH-Treffpunkte
Engagement für Jung und Alt
Wir engagieren uns seit vielen Jahren dafür, dass Menschen sich aktiv begegnen. Gemeinsam mit dem Verein „Freunde alter Menschen e.V.“ etablieren und stärken wir Nachbarschaftsstrukturen, um der Einsamkeit im Alter vorzubeugen. Projekte rund ums Thema Alter, wie Besuchspartnerschaften oder Geburtstagsbesuche, ermöglichen den Älteren ein möglichst aktives, sozial eingebundenes Leben.
In Borgfelde läuft zusätzlich das Projekt Generation Nachbarschaft. Bei einem monatlichen Stammtisch knüpfen ältere und jüngere Menschen Kontakte und planen gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen. Eine Online-Plattform (www.generation-nachbarschaft.de) ergänzt das Angebot.
Kommunikation, die verbindet
Ziel der HBH ist es, den nachbarschaftlichen Zusammenhalt und damit gleichzeitig auch die Identifikation der Mitglieder mit der Genossenschaft nachhaltig zu stärken. Mit unserer Mitgliederzeitschrift HBHnews bleiben wir über alles Wichtige mit unseren Mitgliedern in Kontakt. Neben nützlichen Infos zum Wohnen informieren wir auch über interessante Aktivitäten in den Nachbarschaften der HBH.
Jede:r Dritte
wünscht sich mehr Nachbarschaftsfeste oder Flohmärkte.
* Umfrage AOK Rheinland/Hamburg 2024
helfen im privaten Umfeld z. B. in der Nachbarschaftshilfe.
* holi-Umfrage 2024
Nachbarinnen und Nachbarn kennen die Menschen im Durchschnitt im Rheinland und in Hamburg. Aus knapp jeder fünften dieser Bekanntschaften entwickelt sich eine Freundschaft. Und laut der Befragten dürfen das auch gern noch mehr werden.
78,4 % schätzen den Kontakt zu ihrer Nachbarschaft.
* Quartierstudie 2023 DC Developments
Hier kommen Menschen zusammen


Foto: Birte Zellentin


Im Dialog – Genossenschaft und Mitglieder
Bei der Entwicklung bestehender Quartiere binden wir unsere Mitglieder eng in die Planungen mit ein. Wer bei der HBH wohnt und von Maßnahmen betroffen ist, wird frühzeitig informiert und darf bei großen Quartiersentwicklungsmaßnahmen mitgestalten.
Wir möchten Wohnorte schaffen, in denen man sich wohlfühlt und gerne lebt. Dazu gehört auch, unseren Mitgliedern zuzuhören wie z. B. in unseren Projekten in Borgfelde und Barmbek-Süd. Schon in der Planungsphase setzen wir auf eine enge Abstimmung: In gemeinsamen Gesprächen, persönlichen Sprechstunden oder bei Ortsterminen nehmen wir Anregungen und Bedürfnisse direkt auf. Was zählt, ist der Dialog – und die Bereitschaft, Veränderungen gemeinsam zu tragen.
Veränderung mit Rückhalt der Mitglieder
Genossenschaftliche Arbeit
Durch unsere Arbeit entsteht nicht nur moderner Wohnraum – sondern auch Vertrauen. Unsere Mitglieder können sich in der Regel darauf verlassen, dass sie ihr gesamtes Leben in einer Wohnung der HBH verbringen können. Das fördert auch die Verwurzelung im Viertel und stärkt das nachbarschaftliche Engagement – frei von der Sorge, das Zuhause unerwartet aufgeben zu müssen.
Wir setzen auf echte genossenschaftliche Zusammenarbeit: vorausschauend, gemeinschaftlich und mit dem mit dem Ziel, Wohnqualität und Zusammenhalt nachhaltig zu stärken. Gerade in einer wachsenden Metropole wie Hamburg ist das ein starkes Signal. Durch die bewusste Entscheidung gegen eine kurzfristige Gewinnmaximierung und für eine langfristig orientierte Bestandsentwicklung sichern wir die Investitionen für unsere Mitglieder und fördern den dauerhaften Werterhalt unseres Wohnraums.
Unsere Mitglieder wissen: Wer bei uns wohnt, baut auf Gemeinschaft – und auf ein Zuhause, das auch in Zukunft Bestand hat.
haben die Vereinten Nationen als Internationales Jahr der Genossenschaften ausgerufen. Mit dem Ehrenjahr soll die Aufmerksamkeit auf die weltweite Bedeutung von Genossenschaften für die Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung gerichtet werden.
Menschen in Deutschland leben in Genossenschaftswohnungen.
* Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen