Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2024 vom Vorstand über alle grundsätzlichen Fragen der strategischen Ausrichtung und der Geschäftspolitik sowie über die Entwicklung des laufenden Geschäfts, der wirtschaftlichen Verhältnisse, die Risikolage und das Risikomanagement der Genossenschaft regelmäßig, zeitnah und umfassend unterrichten lassen.

Der Aufsichtsrat hat seine ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben, den Vorstand in seiner Geschäftsführung zu fördern, zu beraten und zu überwachen, in sechs Aufsichtsratssitzungen – davon fünf gemeinsam mit dem Vorstand – wahrgenommen.

Die weiterhin positive finanzielle Entwicklung der Genossenschaft konnte der Aufsichtsrat aufgrund der vom Vorstand erstellten und vorgelegten Ergebnis- und Vorausschaurechnungen nachvollziehen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass derzeit keine unkalkulierbaren Risiken erkennbar oder zu erwarten sind.

2024 war wie die Vorjahre geprägt von umfangreichen Investitionen in den Bestand, sowohl in die Instandhaltung als auch in die Modernisierung, wobei die energetische Ertüchtigung des Bestands eine immer wichtigere Rolle spielt, um den CO2-Ausstoß noch weiter zu verringern.

Neubau ist zurzeit aufgrund der hohen Baukosten und der restriktiven Grundstücksvergabepolitik der Stadt leider nur im Rahmen der Entwicklung von eigenen Wohnquartieren möglich. Trotzdem errichtet die HBH hier durch Abriss und anschließenden Neubau ebenfalls modernen Wohnraum.

Die Zusammenarbeit von Aufsichtsrat und Vorstand fand wie in den Vorjahren in einer konstruktiven, vertrauensvollen Atmosphäre statt. Ab 2025 erfolgt zudem eine Digitalisierung der Gremiensitzungen, das heißt, Einladungen, Dokumente und Protokolle müssen künftig nicht mehr ausgedruckt und per Post verschickt werden. Dies ist ein weiterer Schritt zu einer zeitgemäßen und effizienten Gremienarbeit und spart zudem wertvolle Rohstoffe.

Im September besichtigten Vorstand und Aufsichtsrat die Bau- und Modernisierungsvorhaben in der Wohldorfer Straße, Vogelweide und Sentastraße sowie im Moorgrund und konnten sich vom Baufortschritt und der Verbesserung der Wohnungsqualität überzeugen. In beiden Fällen gehört auch der Aufbau von Photovoltaikanlagen zum Investitionsumfang. Außerdem nahmen Aufsichtsrat und Vorstand gemeinsam an der jährlichen Tagung des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. teil.

Die Vertreterversammlung wurde wie im Vorjahr planmäßig im Juni durchgeführt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats Eckhard Schönknecht und Albert Feldkamp schieden turnusmäßig aus dem Gremium aus. Beide Herren stellten sich erneut zur Wahl und wurden in der Vertreterversammlung einstimmig wieder in den Aufsichtsrat gewählt.

Der vom Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. als gesetzlicher Prüfungsverband vorgelegte Bericht über die Prüfung des Geschäftsjahres 2023 wurde dem Aufsichtsrat vom Abschlussprüfer ausführlich erläutert. In dem Bericht wird bestätigt, dass der Vorstand die Geschäfte der Genossenschaft ordnungsgemäß geführt hat und dass es keinen Anlass für Beanstandungen gab.

Der Aufsichtsrat hat dem zum 31.12.2024 vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und dem Lagebericht zugestimmt. Vorstand und Aufsichtsrat haben aufgrund des erfolgreichen Geschäftsverlaufes beschlossen, der Vertreterversammlung wiederum die Ausschüttung einer Bardividende in Höhe von 4 Prozent vorzuschlagen.

Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das große Engagement und die erfolgreiche Tätigkeit im abgeschlossenen Geschäftsjahr.

Den gewählten Vertreterinnen und Vertretern spricht der Aufsichtsrat seinen Dank aus für die aktive ehrenamtliche Beteiligung an der gemeinsamen Arbeit zum Wohl der Genossenschaft.

Hamburg, den 8. April 2025

DER AUFSICHTSRAT

Peter Axmann
Vorsitzender